Schnarchen-
Schnachtherapieschienen

Schnar­chen ist nicht nur ein Problem, das dem Part­ner den Schlaf rauben kann.

Hinter Schnar­chen können sich auch ernst­hafte chro­ni­sche Erkran­kun­gen verber­gen oder deren Entste­hung begüns­ti­gen.

Der Schlaf­me­di­zin wurde in Deutsch­land erst seit 1990 Aufmerk­sam­keit geschenkt.

Unter­des­sen gibt es etwa 300 Schlaf­la­bore und 30 Kinder­schlaf­la­bore.

Harm­lo­ses Schnar­chen (soge­nann­tes primä­res Schnar­chen) kann nicht nur den Part­ner in die Verzweif­lung trei­ben oder der Grund für getrenn­tes Schla­fen sein. Dahin­ter kann die Vorstufe einer schwe­re­ren Erkran­kung, die obstruk­tive Schlaf­apnoe, verbor­gen sein. Proble­ma­tisch daran ist, dass das Auftre­ten von obstruk­ti­ven Schlaf­er­kran­kun­gen mit dem Auftre­ten von Herz­in­suf­fi­zi­enz korre­liert.

Primä­res Schnar­chen wird nicht als Krank­heit aner­kannt und Kosten somit nicht von den gesetz­li­chen und priva­ten Kosten­trä­gern über­nom­men.

Obstruk­ti­ves Schnar­chen von weni­ger als 10 Atem­aus­set­zern pro Stunde wird in Deutsch­land eben­falls nicht als Erkran­kung aner­kannt.

Erst Obstruk­ti­ves Schnar­chen von mehr als 10 Atem­aus­set­zern pro Stunde ist als Erkran­kung aner­kannt und wird finan­zi­ell über die Kran­ken­kas­sen getra­gen. Einmal die Schien­en­the­ra­pie, das Schlaf­la­bor oder an dieser Stelle auch das Thera­pie­ge­rät mit Schlaf­maske.

Die Atem­aus­set­zer können von weni­gen Sekun­den bis zu 2 Minu­ten andau­ern. Noch NIE ist jemand daran erstickt, da reflek­to­risch die Atmung immer wieder einsetzt.

Das Problem dabei ist die Sauer­stoff­sät­ti­gung im Blut, die Wach­re­ak­tion, die Betrof­fene aus dem Schlaf aufwa­chen lässt sowie Druck­schwan­kun­gen im System.

Schlaf­be­zo­gene Atem­stö­run­gen lassen Betrof­fene nicht in den Tief­schlaf kommen.

2 — 3 mali­ges nächt­li­ches Wasser­las­sen (Nyktu­rie) gehört oft auch zu den auftre­ten­den Sympto­men.

Als Folge davon stellt sich mitun­ter starke Tages­mü­dig­keit ein. Auch der 3 – Minu­ten­schlaf über der Zeitung kann dazu gezählt werden. Aber auch morgend­li­che Abge­schla­gen­heit und Einschlaf­nei­gung bei mono­to­nen Tätig­kei­ten sind hier zu nennen.

Mit dem Tragen einer Schlaf­the­ra­pie­schiene – Schnar­cher­schiene oder dem Frie­dens­stif­ter ist mit dem Schnar­chen Schluss!

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